DIN Calculator Pro

Z-Wert Rechner Skibindung

Kostenloser Skibindungs-Rechner nach ISO 11088:2023. Ermitteln Sie Ihren Richtwert transparent in wenigen Sekunden.

Based on ISO 11088:2023Cookieless & PrivateFree & Open-Source
Calculator
Parameter & Kalibrierung
KörpermaßeISO Schritt 1 & 2
lbs
J.
Standarderwachsener (0 Modifikator)
Typenleitfaden
Eingestanzt am Schuhabsatz in Millimeter
Aktueller Wert305 mm

Die Sohlenlänge (BSL) liegt meist bei 250–350 mm für Erwachsene (200–250 mm für Kinder). Prüfen Sie die 3-stellige Prägung an der Ferse.

Typische Werte:
Recommended DIN setting is 6.50, Final Skier Code L, Boot Sole Length bracket 291–310 mm.
Ihr empfohlener Z-WertISO 11088:2023
💡Standard-Beispielprofil geladen (75 kg · 178 cm · 30 Jahre · Typ II · 305 mm). Passen Sie Ihre Werte an.
6.50DIN
ISO 11088 Torque
EndcodeCode L
BSL-Bereich291–310 mm
20 Verified Models
Calculation StepperISO 11088:2023
01. Baseline
Code K
Height & Weight
+1 Type
02. Adjusted
Code L
Standard age
BSL
03. Result
6.50
DIN
1
Basis-Fahrercode:

Körpermaße entsprechen Code K.

2
Fahrertyp-Modifikator:

Angewandter Versatz von +1 Schritt.

3
Altersmodifikator:

Altersversatz von 0 Schritte → Endcode Code L.

4
Matrixschnittpunkt:

Code L geschnitten mit 291–310 mm ergibt 6.50 DIN.

  • Fahrertyp II (durchschnittlich) passt die Einstellung um 1 Zeile nach unten an (+1 Buchstabe).

ISO 11088 Kalibrierungshinweis

Berechnet geschätzte Z-Werte (DIN) gemäß der internationalen ISO 11088 Norm nur zu Informationszwecken. Bindungen müssen vor dem Skifahren von einem zertifizierten Skitechniker auf kalibrierten Prüfgeräten eingestellt und mechanisch getestet werden.

ISO 11088 Referenztabelle

Das Fadenkreuz bildet den berechneten Fahrercode und die Sohlenlänge auf die ISO-Einstellmatrix ab.

Fahrercode≤ 230 mm231–250 mm251–270 mm271–290 mm291–310 mm311–330 mm331–350 mm≥ 351 mm
Code A
0.750.750.75—————
Code B
1.000.750.750.75————
Code C
1.501.251.251.00————
Code D
2.001.751.501.501.25———
Code E
2.502.252.001.751.501.50——
Code F
3.002.752.502.252.001.751.75—
Code G
—3.503.002.752.502.252.00—
Code H
——3.503.003.002.752.50—
Code I
——4.504.003.503.503.00—
Code J
——5.505.004.504.003.503.00
Code K
——6.506.005.505.004.504.00
Code L
——7.507.006.506.005.505.00
Code M
——8.508.007.006.506.005.50
Code N
——10.009.508.508.007.50—
Code O
——11.5011.0010.009.509.00—
Code P
————12.0011.0010.50—

Offizielle Referenz: ISO 11088:2023 Tabelle 2 (Einstellwerte nach Fahrercode und Sohlenlänge)

Recommended DIN
6.50Code L
Based on ISO 11088:2023 (Edition 7) · Engine v2.0.0 · Independent project
Kurzübersicht & Referenzleitfaden

Welchen Z-Wert benötigen Sie für Ihre Skibindung?

Der Z-Wert (DIN) steuert das Drehmoment, bei dem die Bindung im Sturzfall auslöst. Berechnet nach ISO 11088:2023 wird Ihr Fahrercode aus Gewicht und Körpergröße ermittelt, an Fahrertyp und Alter angepasst und mit der Sohlenlänge (BSL in mm) abgeglichen.

Rechenbeispiel nach ISO 11088:2023

ISO 11088:2023
Fahrerprofil:75 kg, 178 cm, 30 Jahre, Typ II, BSL 305mm
Schritt 1 — Gewichtscode (67–78 kg):Code K
Schritt 2 — Größencode (167–178 cm):Code K
Schritt 3 — Basis-Fahrercode:Code K (Übereinstimmung)
Schritt 4 — Fahrertyp II Anpassung:+1 Zeilensprung → Code L
Schritt 5 — Altersanpassung (30 Jahre):0 Modifikator (Erwachsener) → Code L
Schritt 6 — Sohlenlänge 305 mm Abgleich:DIN 6.5

Hinweis: Alle Berechnungen liefern einen Richtwert. Die endgültige Auslöseeinstellung muss von einem qualifizierten Skiservice auf einem kalibrierten Prüfgerät getestet werden.

Z-Wert Richtwerte nach Gewicht (BSL 305 mm, Erwachsene)

BSL 291–310 mm
KörpergewichtTyp I (Anfänger)Typ II (All-Mtn)Typ III (Sportlich)
45 kg (99 lbs)33.54.5
55 kg (121 lbs)3.54.55.5
65 kg (143 lbs)4.55.56.5
75 kg (165 lbs)5.56.57
85 kg (187 lbs)6.578.5
95 kg (209 lbs)6.578.5
Alle Sohlenlängen und Fahrercodes erkunden:Vollständige ISO 11088 Tabelle →

System Architecture & Standards

Basiert auf ISO 11088:2023

Vollständige Implementierung der aktuellen Norm inklusive Konfliktlösung zwischen Größe und Gewicht sowie Altersstufen.

Zero-Data Architektur

Sämtliche Berechnungen finden lokal im Browser-RAM statt. Keine Cookies, kein Tracking, keine Speicherung auf Servern.

Service-Exportkarte

Drucken Sie Ihre Einstellwerte als kompakte Werkstattkarte für die Überprüfung im zertifizierten Skiservice aus.

Methodology

So funktioniert die Z-Wert-Berechnung (ISO 11088)

Transparente, schrittweise Ermittlung Ihrer Skibindungsauslösung.

01

Basis-Fahrercode

Körpergewicht und Größe bestimmen den initialen Fahrercode (A bis M).

02

Fahrertyp-Anpassung

Typ I bleibt auf der Basiszeile, Typ II rückt 1 Zeile nach unten (+1 Z-Wert), Typ III um 2 Zeilen.

03

Altersfaktor

Skifahrer unter 10 oder ab 50 Jahren rücken 1 Zeile nach oben (niedrigerer Z-Wert) zum Gelenkschutz.

04

Sohlenlänge-Abgleich

Der finale Fahrercode wird in der ISO-Matrix mit der Sohlenlänge (BSL in mm) am Skischuh verknüpft.

Vollständiger Leitfaden

Wissenswertes zur Einstellung von Skibindungen

Alles über Auslösewerte, ISO 11088 Konformität und die sichere Handhabung.

Was bedeutet der Z-Wert (DIN-Einstellung)?

Der Z-Wert (abgeleitet von den Standards des Deutschen Instituts für Normung) ist eine kalibrierte Zahlenskala, die das Auslösemoment einer Skibindung definiert. Er bestimmt, welche Hebel- und Torsionskräfte auf den Schuh einwirken müssen, bevor die Bindung den Schuh im Sturzfall freigibt.

Die offizielle ISO 11088 Matrix umfasst Richtwerte von 0,75 bis 12,00. Einsteiger benötigen meist Werte zwischen 2 und 5, während sportliche Fahrer und Rennläufer Bindungen mit Werten bis 14, 16 oder höher nutzen. Ein zu niedrig eingestellter Z-Wert führt zu Fehlauslösungen während des Schwungs; ein zu hoher Wert verhindert das Auslösen bei Stürzen und steigert das Verletzungsrisiko.

Warum die Norm ISO 11088:2023 entscheidend ist

ISO 11088 ist die maßgebliche internationale Norm für Montage, Einstellung und Überprüfung der Funktionseinheit Ski-Bindung-Schuh. Sie legt den mathematischen Zusammenhang zwischen den biometrischen Daten des Fahrers — Gewicht, Größe, Alter und Sohlenlänge — und dem sicheren Auslösemoment fest.

DIN Calculator Pro basiert auf der aktuellen Ausgabe ISO 11088:2023 (Edition 7, welche die zurückgezogene Version von 2018 ersetzt). Jede Berechnung folgt den standardisierten Tabellen, Zeilensprüngen für den Fahrertyp und Alterskorrekturen der Norm.

Die 4-Schritte-Methode nach ISO 11088

  1. 1
    Basis-Fahrercode ermitteln. Körpergewicht und Körpergröße ergeben einen initialen Buchstaben (A bis M). Bei abweichenden Zeilen schreibt ISO 11088 aus Sicherheitsgründen die Wahl der oberen Zeile (niedrigerer Buchstabe) vor.
  2. 2
    Fahrertyp-Korrektur anwenden. Typ I nutzt die Basiszeile. Typ II rückt 1 Zeile tiefer (+1 Buchstabe, höherer Z-Wert). Typ III rückt 2 Zeilen tiefer (+2 Buchstaben). Typ III+ rückt 3 Zeilen tiefer. Typ −I rückt 1 Zeile nach oben (-1 Buchstabe für Fahrer ab 17 kg). Fahrer bis 13 kg erhalten keinen Modifikator.
  3. 3
    Alterskorrektur anwenden. Skifahrer unter 10 Jahren oder ab 50 Jahren rücken 1 Zeile nach oben (-1 Buchstabe / niedrigerer Z-Wert), um Knochen und Bänder vor Überlastung zu schützen.
  4. 4
    Abgleich mit der Sohlenlänge (BSL). Der finale Fahrercode bestimmt die Zeile in der ISO 11088 Tabelle; Ihre Sohlenlänge (BSL in mm) wählt die Spalte. Der Schnittpunkt liefert den Richtwert für den Z-Wert.

Was ist die Sohlenlänge (BSL in mm)?

Die Sohlenlänge (Boot Sole Length, BSL) ist das exakte Außenmaß der Skischuhsohle in Millimetern von der Ferse bis zur Spitze. Sie ist dauerhaft seitlich oder an der Unterseite der Fersenbacke eingeprägt. BSL unterscheidet sich grundlegend von der Mondopoint-Größe (Fußlänge in cm): Schuhe gleicher Mondogröße 27,5 können je nach Schalenmodell zwischen 298 mm und 320 mm variieren.

Die Sohlenlänge beeinflusst den Z-Wert direkt, da ein längerer Schuh eine größere Hebelwirkung auf die Bindung ausübt. Verwenden Sie stets den eingeprägten Millimeterwert — niemals die Schuhgröße schätzen.

Leitfaden zur Sohlenlänge & Mondopoint →

Auswahl Ihres Fahrertyps

Die korrekte Einstufung des Fahrertyps ist essenziell — Fehleinschätzungen sind die häufigste Ursache für falsch eingestellte Skibindungen. Die Norm ISO 11088 definiert vier Kategorien:

  • Type −I Extrem vorsichtige Fahranfänger und Kinder, die nur auf sanften Hängen mit sehr geringem Tempo fahren.
  • Type I Vorsichtige Fahrer auf einfachen Pisten bei mäßigem Tempo. Frühe Auslösung zum Schutz der Gelenke hat oberste Priorität.
  • Type II Fortgeschrittene All-Mountain-Fahrer auf abwechslungsreichem Terrain bei zügigem Tempo. Der Standard für die Mehrheit der Erwachsenen.
  • Type III Sehr sportliche, aggressive Skifahrer in steilem Gelände bei hoher Geschwindigkeit. Erhöhter Halt zur Vermeidung von Fehlauslösungen.

Die meisten erwachsenen Hobbyskifahrer fallen unter Typ I oder Typ II. Eine ungerechtfertigte Selbsteinstufung als Typ III führt zu gefährlich hohen Auslösewerten.

Kann ein Online-Rechner den Skiservice ersetzen?

DIN Calculator Pro liefert eine fundierte mathematische Referenz auf Basis von ISO 11088:2023. Dies ist ein präziser Ausgangswert, ersetzt jedoch keinesfalls die fachmännische Inspektion in der Werkstatt. Die mechanische Bindungseinstellung, der Anpressdruck und die Reibung müssen stets von einem qualifizierten Skiservice auf einem geeichten Drehmoment-Prüfgerät überprüft werden.

Die tatsächliche Auslösung wird durch Faktoren beeinflusst, die keine Software erfassen kann: Abnutzung der Sohlen an Spitze und Ferse, Gleitplattenreibung (AFD), Federvorspannung und Alterung der Mechanik. Nur ein mechanischer Drehmomentprüfstand misst das echte Auslösemoment verlässlich.

Empfohlener Ablauf: Ermitteln Sie Ihren Z-Wert mit DIN Calculator Pro, drucken Sie Ihre persönliche Einstellungskarte aus und bringen Sie Ski und Schuhe zu einem Fachbetrieb. Dort wird der Z-Wert eingestellt, der Anpressdruck justiert und die Bindung nach ISO 11088 und ASTM F1063 geprüft.

FAQ

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie berechnet man den Z-Wert für eine Skibindung?
Der Z-Wert wird nach der ISO 11088:2023 Norm in vier Schritten berechnet: (1) Ermittlung des Basis-Fahrercodes aus Körpergewicht und Körpergröße; (2) Anpassung nach Fahrertyp (Typ 1, 2 oder 3); (3) Berücksichtigung des Alters (unter 10 oder ab 50 Jahre); (4) Abgleich mit der Sohlenlänge (BSL in mm) in der ISO-Tabelle.
Was bedeutet der Z-Wert bei Skibindungen?
Der Z-Wert (international als DIN bezeichnet) ist eine genormte Kennzahl für das Drehmoment in Dekanewtonmetern (daNm). Er stellt sicher, dass die Bindung bei einem Sturz rechtzeitig auslöst, bevor Knochen oder Bänder überlastet werden.
Wo finde ich die Sohlenlänge (BSL) am Skischuh?
Die Sohlenlänge ist in Millimetern (z. B. 305 mm) an der Fersenseite oder im Sohlensteg Ihres Skischuhs eingeprägt. Sie unterscheidet sich grundsätzlich von der Mondopoint-Größe (Fußlänge in Zentimetern).
Wie bestimme ich meinen Fahrertyp (Typ 1, 2, 3)?
Typ 1 entspricht vorsichtigen Fahrern und Anfängern mit Fokus auf frühe Auslösung. Typ 2 ist der Standard für All-Mountain-Skifahrer. Typ 3 richtet sich an sportliche, schnelle Experten auf steilem Terrain, die höheren Halt benötigen.
Welchen Einfluss hat das Alter auf den Z-Wert?
Nach ISO 11088 erhalten Skifahrer unter 10 Jahren sowie ab 50 Jahren einen Sicherheitsabschlag von einer Zeilenstufe nach oben, was den Z-Wert um circa 0.5 bis 1.0 senkt.
Was passiert, wenn der Z-Wert zu hoch eingestellt ist?
Ein zu hoher Z-Wert verhindert das rechtzeitige Auslösen bei einem Drehsturz. Die gesamte Hebelkraft des Skis wirkt auf das Knie und kann Kreuzbandrisse (VKB) oder Schienbeindrehbrüche verursachen.
Was passiert bei einem zu niedrig eingestellten Z-Wert?
Ein zu niedriger Wert führt zu gefährlichen Fehlauslösungen bei dynamischen Kurven oder Bodenwellen, wodurch der Skifahrer bei voller Fahrt unkontrolliert stürzt.
Sind Z-Werte bei allen Bindungsmarken identisch?
Ja. Dank der internationalen Normen ISO 9462 und ISO 11088 liefert ein Z-Wert von 6 bei Marker, Atomic, Salomon, Look oder Tyrolia exakt dasselbe kalibrierte Auslösemoment.